Food Crash – Buchtipp für die Weihnachtszeit

Erstellt am 12. Dezember 2011 von katharinawyss

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Noch keine Weihnachtsgeschenkidee? Im letzten Jahr schon ein paar Meter Regenwald gespendet und was nun? Ich empfehle das Buch FOOD CRASH. Damit wir lernen, warum es doch nicht so alles rund läuft mit der Welternährung durch die industrielle Landwirtschaft. Denn das mit den Tomaten wußten wir ja schon, die es bei uns um die Weihnachtszeit gibt. Sollen wir ja nicht kaufen, sie haben einfach zu lange Transportwege aus Südspanien. Doch was passiert mit der Umwelt dort, wo die Tomaten unter Kilometerlangen Plastikdächern angebaut werden? Ich bin überrascht, wie der Autor immer wieder ganz selbstverständlich die wesentlichen Details und Fakten beleuchtet, um uns, dem Leser, einen Rundumblick zu geben, wie es zur aktuellen Lage der Landwirtschaft weltweit gekommen ist. Weiterlesen »

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Vier Tage im Cheetah Conservation Fund: Die Geparden Namibias brauchen unsere Hilfe

Erstellt am 20. Oktober 2011 von katharinawyss
CCF cheetah run © wyss

Junge Gepardin beim morgendlichen Renntraining im CCF

Mit der 4. und 5. Klasse der Waldorf School Windhoek reisten wir vier Tage im Oktober an einen ganz besonderen Ort in Namibia, zum CCF, dem Cheetah Conservation Fund. Wenige Kilometer vom Waterberg Plateau entfernt, hat Dr. Laurie Marker kurz nach der Unabhängigkeit Namibias ab 1990 den CCF mit Informations-, Forschungs- und Ausbildungszentrum sowie Krankenstation für den Schutz des schnellsten Landtieres der Welt aufgebaut – den Gepard. Drei Tage lang dreht sich für die Schüler alles um diese faszinierenden Tiere, die auf der Liste der weltweit gefährdeten Tierarten stehen. Der CCF hat sich auf seine Fahnen geschrieben, die Population der Geparden zu schützen. Weiterlesen »

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Geparden in Namibia – Ausflug zum Cheetah Conservation Fund bei Ojiwarongo

Erstellt am 28. September 2011 von katharinawyss

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Namibia hat weltweit die höchste Population von Geparden und ist damit auch das einzige Land, in dem die schnellsten Landtiere noch ihren natürlichen Lebensraum vorfinden. Sie sind eine bedrohte Spezies und auch diese schrumpft zusehends. Die faszinierenden Großkatzen leben in Rudeln und sind Tagesjäger. Ihr traditionelles Futter, Springböcke & Co., finden sie noch ausreichend in der weiten Buschsavanne Namibias vor. Doch es gibt einen großen Nachteil: das Land ist aufgeteilt, in hunderte von privaten Farmen. Und hier lebt der einzige Feind der Geparden, der Mensch. Nächste Woche besuche ich für drei Tage den Cheetah Conservation Fund mit der Schulklasse meiner Tochter und werde mehr erfahren haben. Nebenbei bin ich Köchin für rund 40 Kinder, klassisch am Feuer mit zwei Potjes …

www.cheetah.org Weiterlesen »

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Charity auf Umwegen: Spende von GOALS CONNECT für Moria Grace in Namibia

Erstellt am 5. September 2011 von katharinawyss

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Ich dachte es geht einfacher. Anstatt mit den Moria Grace Kindern zusammen zusein, beschäftige ich mich seit Wochen kontinuierlich mit dem Import einer Autospende von GOALS Connect e.V. für Moria Grace. Es scheint, nach vielfältigen Ämterbesuchen, Gesprächen und E-Mails, dass wir kurz vor dem Erfolg stehen. Auch wenn dieser nur über den direkten Ministerkontakt geht. Denn offiziell, nach der noch aktuellen Gesetzeslage, ist der Nissan Terrano älter als fünf Jahre und damit nicht importierbar. Gesetzeslagen können sich auch hier ändern, wurde mir zwischendrin gern berichtet. Weiterlesen »

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Workshop „Traumschule“ auf der Karmakonsumkonferenz

Erstellt am 1. August 2011 von katharinawyss

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Ein Blick zurück: 10. Juni 2011 > Workshop „Traumschule – Wege zu einer nachhaltigeren Bildung“ auf dem GreenCamp im Rahmen der Karmakonsumkonferenz Frankfurt/Main. > weiter zum ausführlichen Bericht und Workshopkonzept auf www.goldboerse.net.

Ein großer Dank an alle, die vorbereitend für vielfältige Gespräche und Diskussionen, auch in Namibia, zur Verfügung standen. Ein großes Dankeschön geht an Fred Donaldson (Workshop Original Play), Kolja Güldenberg/Jones Kortz, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Christine Zeitler und Hans-Peter Seeger.

> Bilderstream von Katharina Wyss zur Konferenz
> Bilderstream von Karmakonsum zur Konferenz
> Filme über und von der Karmakonsumkonferenz 2011
> Artikel zur Yogamob-Aktion von Katharina Wyss

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Happy Beat! Lets dance in Namibia

Erstellt am 15. Juli 2011 von katharinawyss

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Es war eine traumhafte Produktion, die Sandy Rudd mit 250 Künstlern, Studenten und Lehrern auf die Beine gestellt hat. Heute Abend besuchte ich die Letzte von allen sieben Aufführungen, ein regelrechtes Feuerwerk. Die Idee, eine Geschichte um einen tauben Trommler zu gestalten und dazu alle künstlerischen Parts des College of the Arts Namibia mit einzubinden, wurde meisterhaft umgesetzt. Mit dabei unsere Waldorfschul-Trommelgruppe „Hit the Beat“ (Waldorf School Windhoek) – Congratulations! Auf dem Foto sind die Owambo-Tänzerinnen zu sehen in einer der Anfangszenen des Musicals HAPPY BEAT. Lets dance, now! Weiterlesen »

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Bildung für Erwachsene: Kinderwohnträume

Erstellt am 27. Juni 2011 von katharinawyss

Weiter geht es mit dem Wohnträumeprojekt mit namibischen Kindern, denn das Verbinden der Bereiche Bildung, Wohnen/Leben und Gesundheit ist meine Mission und Passion für die nächsten Jahre. Mit neuen Inspirationen, Workshoperfahrungen von der Karmakonsum-Konferenz, reichen Gesprächen und Fundraisingkontakten aus Deutschland zurück, wird weitergemalt und geträumt mit und für die Kinder. Ich nehme den 40. Geburtstag des College of the Arts Windhoek zum Anlass, Weiterlesen »

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Fülle in Afrika, Mangel in Europa

Erstellt am 27. Juni 2011 von katharinawyss

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„Namibia hat einen ganz besonderen Zauber.“ Die Worte eines Reisenden aus Berlin bewegten mich, als ich frisch gelandet und noch am einfinden war in die deutsche Mentalität und Berliner Geschwindigkeit. Nach zwei Wochen Intensivzeit Deutschland hab ich den Schlüssel gefunden, warum Afrika solch eine Faszination ausübt, der wir Europäer schnell erlegen sind. Es ist die innere, naturgegebene Fülle, die uneingeschränkt die noch letzten verbliebenen Naturvölker ausstrahlen und die der ganze Kontinent durch die Kraft und Präsenz der Menschen die hier leben noch inne hat. Die naturentfremdende Wachstums- und Konkurrenzgesellschaft mit dem wertlosen Tauschmittel Geld, auch Kapitalimus genannt, ist in Afrika noch jung. Interessant zu sehen, was dieses System mit den Europäern über Jahrhunderte gemacht hat – eine gefühlte Gesellschaft des inneren Mangels. Weiterlesen »

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Rudolf-Steiner-Wanderausstellung jetzt in Berlin

Erstellt am 13. Mai 2011 von katharinawyss

Unsere Wanderausstellung ist in Deutschland angekommen: Nach Windhoek und Kapstadt sind die zweisprachigen 16 Poster „Im Mittelpunkt der Mensch – 150 Jahre Rudolf Steiner“ jetzt in Berlin. Zwischen vier bis sechs Wochen wird die Ausstellung jeweils an verschiedenen Orten zu sehen sein. Das Ziel der Ausstellung, Brücken bauen und Wissen teilen, zeigt sich gleich am ersten Ausstellungsort in Deutschland: Es ist die Partnerschule der Waldorf School Windhoek, die Freie Waldorfschule Berlin-Südost. Drei Poster zum Thema anthroposophische (Schul)Bildung machen aufmerksam auf ein Ausnahmeprojekt in Nambia – die Waldorf School Windhoek. Sie ist inzwischen mit 270 Schülern und Berufsausbildungswerkstätten (im Aufbau) zu einer begehrten Schule in Namibia herangereift. Die Waldorf School Windhoek finanziert sich zu 50% von Spenden aus Deutschland.

Die Ausstellung hilft ebenso, neue Paten, Förderer und Sponsoren für das einzige anthroposophische Schulprojekt Namibias, im benachteiligten südlichen Afrika, zu finden. Deshalb leite ich gern weiter, dass dringend neue Paten für Schüler und Schulklassen gesucht werden. Damit wird Kindern ein Schulplatz an der Waldorfschule ermöglicht, deren Eltern wirtschaftlich benachteiligt sind. Sie wohnen meistens im ehemaligen Township Katutura.


AUSSTELLUNGSORTE in Deutschland > alle Termine Weiterlesen »

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Mit den San durch die Kalahari

Erstellt am 13. Mai 2011 von katharinawyss

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Morgens 6 Uhr: Die Junggiraffen entdecken uns und ziehen sich im Galopp weiter zurück in die Kalahari. Ein Schakal singt nicht weit entfernt seinen katzenähnlichen Gesang, frische Spuren von Black Hartebeests, Springböcken, Kudus, Elands und Stachelschweinen überziehen die Sandwege. Zwei junge Sans und Ernest, Guide auf der Sandune Guestfarm, starten mit mir den Bush-Man-Walk durch die Kalahari. Sie erklären jede Fährte und jede Pflanze, die in ihrer Kultur eine Rolle spielt. Wer entdeckt die frische Fährte einer Kobra? Ich erinnere mich an die Waldtage unserer Naturschule in Berlin und möchte noch so oft es geht hierher kommen können.

Im Osten Namibias beginnt diese faszinierende Savannen-Landschaft der Kalahri und zieht über das gesamte Botswana bis in das nördliche Südafrika. Hier lebten seit Jahrtausenden die San. Heute ist es nicht nur ein bedrohtes Nomaden-Volk – es kann seinen natürlichen Tradition inklusive dem freien jagen nicht mehr nachgehen, da das ehemalige freie Buschland inzwischen fast komplett privatisiert wurde. Beliebt war es ebenso, Nomadenvölker aus Naturschutzparks, wie z.B. Ethosha, zwangsumzusiedeln und ihnen damit ebenso ihre natürliche Lebensgrundlage zu nehmen. In verschiedenen kommunalen und privaten Projekten wird versucht, den San einen festen neuen Lebensraum zu geben. Doch es sind alles Notlösungen, die nicht verhindern, dass das letzte Nomadenvolk im südlichen Afrika ausstirbt.

Auf einer der Gästefarmen südlich von Gobabis, ca. 3 Autostunden von Windhoek entfernt, dürfen mehrere San-Familien leben. Die Kinder besuchen die staatlichen Schulen in Gobabis, wenn die Eltern die Schulgebühren zahlen können, und werden mehr und mehr in das westliche Leben hereinwachsen. Die Eltern verdienen sich das nötige Tauschmittel „Geld“, wenn sie Glück haben, wie hier auf der Sandune-Farm, durch die Präsentation ihres traditionellen Lebens für Touristen, fertigen Schmuck aus Straußeneiern an. Alkohol ist, wie bei vielen indigenen Völkern, eines der Hauptprobleme, das von außen hereingetragen wurde. Dank dem „weißen Mann“, der im 18. Jahrhundert bei Cape Cross landete und rasch die vielfältigen Bodenschätze im südwestlichen Afrika entdeckte. Die europäischen Farmer, erst holländischen, später deutschen Ursprungs, die sich im heutigen Namibia ansiedelten, verdrängten alle, die sich bis dahin frei das Land teilten: Nama, Damara, Herero und San.

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Black Hartebeest in der Kalahari, eines der ungewöhnlichsten Tiere (oben) // San-Bushman und Ernest, Thanks and see you soon


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